„Diese Geste bedeutet uns sehr viel!“

Im Herbst des vergangenen Jahres machte unser Kamerad Sven Rapreger den Vorschlag dem Landrat des Kreis Steinfurt, Dr. Martin Sommer, die Schirmherrschaft über die Traditionsge- meinschaft Westfalengeschwader e.V. anzutragen. In einem inoffiziellen Gespräch zeigte sich der Landrat von dem Ansinnen sehr zugetan. Um eine Sonderrolle unserer Gemeinschaft, und damit eventuell einhergehende Emotionen zu vermeiden, wurden die beiden Heeres Traditionsgemeinschaften zur Teilnahme eingeladen. Im Oktober war es dann so weit, der offizielle Antrag wurde gestellt. Die Zusage des Landrats folgte unverzüglich und es konnte mit der Planung begonnen werden. Die allseits bekannten Pandemiebestimmungen verzögerten die Realisierung jedoch ein ums andere Mal. Am 28. Juni war es dann soweit. Im Rahmen eines Sektfrühstücks übernahm der Landrat des Kreis Steinfurt Herr Dr. Sommer die Schirmherrschaft über die Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V., die Gemein- schaft der Heeresflieger-Rheine und den Traditionsver- band Logistik Rheine e.V., in Anwesenheit der Komman-deurin des SanRgt 4, Oberfeldarzt Dr. Groß, 2022 schirmherrschaft 3des stellver-tretenden Bürgermeisters Fabian Lenz, der Vorsitzenden der Gemeinschaften und Abordnungen dieser.

2022 schirmherrschaft 2„Diese Geste bedeutet uns sehr viel“ mit dieser Feststellung eröffnete der Vorsitzende die kleine Feierstunde und unterstrich damit „die Bedeutung der Übernahme der Schirmherrschaft durch Sie, Herr Landrat“. In der folgenden Ansprache gab der Vorsitzende unter anderem eine kurze Information zu den drei in Rheine aufgelösten Verbänden und stellte die Frage: Was bleibt, wenn die Bundeswehr geht? Zwei verlassene Kasernen, die zwischenzeitlich mustergültig als Gartenstadt Gellendorf und als Wohngebiet „Emsaue“ erschlossen wurden . Wohnsiedlungen, gebaut in den 60-iger Jahren für die Soldatenfamilien, die Garnisonskirche St. Konrad, ein in die Jahre gekommenes Hallenbad, und es bleiben Menschen, Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete die während oder nach ihrer Dienstzeit Rheine als ihren Wohnsitz wählten. Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete die sich der Bundeswehr weiterhin verbunden fühlen und die stolz auf ihren Verband sind und auf ihren Dienst in diesem. Grund genug für die Gründung individueller Traditionsgemeinschaften, die sich der zeitgemäßen Pflege der Tradition und der Förderung der Kameradschaft unter den Mitgliedern verpflichtet fühlen.

In seiner Ansprache betonte der Landrat „Die von Ihnen genannten Ziele unterstütze ich aus vollem Herzen und unterstütze als Landrat gerne die drei Gemeinschaften2022 schirmherrschaft 1 in Rheine“.

2022 schirmherrschaft 4Es folgte ein kurze Besichtigung des Traditionsraums der Heeresflieger und der Ausstellung unserer Großgeräte in Halle 15. Nach einer kurzen Einweisung zu den Großgeräten und der weiteren Planung hinsichtlich dieser Ausstellung nahm der Landrat bestens gelaunt Platz im Phantom Cockpit. Es war eine würdige Veranstaltung.

 

 

 

 

 

Schirmherrschaft

Sehr geehrter Herr Landrat, ich freue mich Sie begrüßen zu dürfen und bedanke mich auch im Namen der Kameraden der Gemeinschaft der Heeresflieger Rheine und des Traditionsverbandes Logistik Rheine e.V. dafür, dass Sie heute die Schirmherrschaft über die militärischen Traditionsgemeinschaften in Rheine übernehmen.


Diese Geste bedeutet uns sehr viel.


Ich freue mich die Kommandeurin des Sanitätsregiments 4, Frau Oberfeldarzt Dr. Groß zu begrüßen, und bedanke mich bei der Hausherrin, dass wir diesen
Empfang hier in der Offiziersheimgesellschaft des Regiments durchführen dürfen.


Ich begrüße den stellv. Bürgermeister der Stadt Rheine Herrn Lenz
und ich begrüße die Kameradinnen und
die Kameraden der Traditionsgemeinschaften.


Herzlich willkommen!


Im Anschluss an den Empfang möchten wir Ihnen den Traditionsraum der Gemeinschaft der Heeresflieger sowie das Großgerät der Traditinsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V. in Halle 15 zeigen. Da der Tradiitionsraum des Logistikverbandes sich in der Liegenschaft Kanalhafen befindet ist ein
Informationsstand in den Räumen der Heeresflieger eingerichtet
Der Traditionsraum des Westfalengeschwader wird momentan für den Umzug in die Halle 15 vorbereitet.

Genug der Regularien


Von der Vereidigung der ersten Rekruten am 07. Januar 1959 bis zur Außerdiensstellung des mittlerenn Transporthubschrauberegiments 15 „Münsterland“ am 07. März 2013 prägte die Bundeswehr mit über 7000 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigten das Leben in der einst größten Garnisonsstadt in Nordrhein- Wesffalen.
Voran gegangen waren bereits die Außerdienststelungen des Logistikregiments 11 am 30. September 2003 und die des Fluglehrzentrums „F-4 “ am 15.Dezember 2004.


Was bleibt, wenn die Bundeswehr geht?
Zwei verlassene Kasernen, die zwischenzeitlich mustergültig als Gartenstadt Gellendorf und als Wohngebiet „Emsaue“ erschlossen wurden .
Wohnsiedlungen, gebaut in den 60-iger Jahren für die Soldatenfamilien,
die Garnisonskirche St. Konrad,
ein in die Jahre gekommenes Hallenbad,
und es bleiben Menschen, Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienste die während oder nach ihrer Dienstzeit Rheine als ihren Wohnsitz wählten.
Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete die sich der Bundeswehr weiterhin verbunden fühlen und die stolz auf ihren Verband sind und auf ihren Dienst in diesem.


Folglich stellten sich viele, Ehemalige aber auch Bürger der Stadt Rheine, spätestens nach der Außerdiensstellung der mittleren Transportregiments 15 „Münsterland“ die Frage : Das solls gewesen sein? Und folgerten: Es darf nicht sein, dass ein halbes Jahrhundert Bundeswehrgeschichte in Rheine sang und klanglos in Vergessenheit gerät.


Um dem entgegen zu wirken gründeten Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments bereits im November 2002 den Traditionsverband Logistik Rheine e.V.und die des Luftwaffengeschwaders im Oktober 2004 die Traditionsgemeinschaft Westfalengerschwader e.V..


Die Kameraden des Heeres hatten bereits die Gemeinschaft der Heeresflieger-Rheine im August 1992 gegründet.
Da die Richtlinien der Gemeinschaften nur unwesentich voneinander abweichen, wird hier beispielhaft die der Luftwaffengesmeinschaft auszugsweise wiedergegeben.


Die Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V. wurde gegründet, um den ehemaligen und aktiven Solgdatinnen und Soldaten, den Zivilbediesteten, sowie deren Hinterbliebenen die Möglichkeit zu geben, sich in dieser Gemeinschaft zusammenzuschließen, um die Tradition des Fluglehrzentrums F-4 und seiner Votgänger Jagdbombergeschwader 36 „Westfalen“ und Jagdgeschwader 72 „Westfalen“ aufrechtzuerhalten und eine zeitgemäße Tradition zu pflegen.
In der Theodor-Blank-Kaserne hat die Gemeinschaft eine militärgeschichtliche Sammlung eingerichtert, in der die Geschichte des Geschwaders dokumentiert und zugänglich gemacht wird.


Zweck der Gemeinschaft ist, die Kameradschaft unter den Mitgliedern durch Kameradschafts – und Informationsveranstaltungen zu fördern und zu vertiefen. Dies soll unter anderem durch gesellschaftliche Veranstaltungen, Pflege der Beziehungen zu den Streitkräften der Bundeswehr und der Verbündeten sowie anderen Gesellschaftsgruppen des öffentlichen Lebens geschehen.
Die Gemeinschaft fühlt sich den klassischen Tugenden des Soldatenberufes genauso verpflichtet wie dem Bild des Staatsbürgers in Uniform und dem Leitbild der Inneren Führung.
Alle ehmaligen und aktiven Soldatinnen und Soldaten und Zivilbedienstete, deren Hinterbliebene, sowie Personen, die die ideellen Ziele der Gemeinschaft unterstützen sind eingeladen Mitglied zu .werden.

In diesen Richtlinien sind die drei essentiellen Forderungen an die Tradiotionsgemeinschaften genannt:
1. Zeitgemäße Pflege der Tradition des Verbandes
2. Pflege und Förderung der Kameradschaft und
3. Öffentlichkeitsabeit


Die zeitgemäße Pflege der Tradition unserer Traditionsgemeinschaften hat unter Berücksichtigung des Erlasses „Die Tradition der Bundeswehr. Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege“ vom 21. Februar 2018 zu erfolgen. Der Erlass enthält die Regeln zur militärischen Traditionsübernahme in der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Verständnis der Bundesrepublik Deutschland wird Tradition als die Überlieferung von Werten und Normen verstanden, die ein verbindendes Element zwischen den Generationen herstelle.
Dies ist der dritte Erlass, nach den Erlassen aus den Jahren 1965 und 1982, seit der Gründung der Bundeswehr.


Die deutsche Geschichte – zumal die deutsche Militärgeschichte – ist von Brüchen und Zäsuren geprägt. Das erschwerte und erschwert die Suche nach einer Tradition für die Bundeswehr. Nur diejenigen Elemente der deutschen Geschichte können eine Tradition begründen, die mit der freiheitlichen demokratischen Werteordnung vereinbar sind.. Der Traditionserlass klärt nicht nur das Verhältnis zu Wehrmacht und der Nationalen Volksarmee der DDR, sondern stellt erstmals auch die Geschichte der Bundeswehr in den Mittelpunkt. Der Aufbau der Bundeswehr, die Bewährung im Kalten Krieg, das Zusammenwachsen zwischen Ost und West und die internationalen friedenssichernden Einsätze machen es möglich tradierende Namen zu finden.

  • Für uns als Traditionsgemeinschaften bedeutet dies, dass die Traditionspflege unter Einhaltung der drei offiziellen Traditionslinien
    - die preußische Heeresreform der Jahre 1807 bis 1814
    - der militärische Widerstand gegen den Nationasozialismus und gegen das NS Regime
    - und die eigene Geschichte der Bundeswehr seit ihrem Gründungsjahr 1955 sowie ihre gesellschaftliche Verankerung
    zu gestalten ist.
    Der Kameradschaf in der soldatischen Gemeinschaft kommt eine tbesondere Bedeutung zu.. Deshalb ist Kameradschaft verpflichtend im § 12 des Soldatengesetzes festgeschrieben, ich zitiere:

  • » Der Zusammenhalt der Bundeswehr beruht wesentlich auf Kameradschaft. Sie verpflichtet alle Soldaten, die Würde, die Ehre und die Rechte des Kameraden zu achten und ihm in Not und Gefahr beizustehen. Das schließt gegenseitige Anerkennung, Rücksicht und Achtung fremder Anschauungen ein. «

  • Das besondere an der Kameradschaft ist es, dass sie nicht auf Sympathie beruht, nicht an persönliche Verbundenheit im Sinne von Freundschaft gebunden ist, oder Kumpanei, sondern oberste soldatische Pflicht ist.
    Das Kameradschaft weit über diese soldatische Pflicht hinausgeht und welche Bedeutung ihr im dienstlichen Alltag zugemessen wird verdeutlicht ein im vergangenem Jahr erstellter Film mit dem Titel „Der Fliegerhorst“. Ehemalige Soldaten des Geschwaders, Wehrpflichtige, Zeitsoldaten, Berufssoldaten aller Dienstgruppen schildern ihre Erinnerung an die Dienstzeit beim Geschwader. Es wurden Kommandos im In- und Ausland, Übungen, Verrlegungen, Lehrgänge genannt.
    Bemerkenswert, aber für mich nicht überraschend ist, dass ausnahmslos Jeder der interviewten die besondere, über das übliche hinausgehende,, einzigartige Kameradschaft in der Truppe hervorhob. Und dies ist kein Einzelfall.

  • Das muss für uns Ansporn sein diese außergewöhnliche Kameradschaft in den soldatischen Gemeinschaften zu erhalten, zu pflegen und zu fördern.
    Die Rahmenbedingungen für eine ansprechende Öffentlichkeitsarbeit sind ein einschränkender Faktor, sodass hier weiterer Handlungsbedarf besteht..
    Die Lage der militärhistorischen Ausstellungen in denen an der Peripherie Rheines gelegenen Kasernen erschwert die Präsentation der interessierten Öffentlichkeit.
    Hier ist eine Verlegung der drei Gemeinschaften an einen zentraleren Ort im öffentlichen Raum wünschenswert.
    Einen gewissen positiven Effekt erwarte ich von der Zusammenlegung der Ausstellung der Heeres- und Luftwaffengemeinschaft in der Halle 15 und der Erweiterung der Luftwaffenausstellung durch das neu integrierte Großgerät.

  • Erlauben Sie mir noch einen Hinweis:
    Fasst 7 Dekaden Militärgeschichte in Rheine ist kein naja sie wissen schon!
    Ich schließe mit einem Zitat dessen Urheber mir nicht bekannt ist und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit
    Tradition ist nicht Geschichte, sondern eine absichtsvolle und sinnstiftende Auswahl aus ihr.

“RUND UM HOPSTEN AIR BASE“

Bei herrlichem Wetter und angenehmen 25 Grad starteten 16 Radler frohgelaunt vom Parkplatz 2022 radtour 1an der Kirche in Dreierwalde zur jährlichen Radtour. Erste Station, wie konnte es anders sein, war ein Abstecher zu unserer ehemaligen Wirkungsstätte. In den vergangenen Mo-naten hat sich hier im Südbereich einiges getan. Die auf dem Weg zum Dienst täglich passierte Wache sowie die gesamte Infrastruktur südlich der Straße zur großen Süd-flight, mit Ausnahme des QRA-Bereiches, ist abgerissen und neugestaltet. Die Dimension der am südlichen Ende der Startbahn im Bau befindlichen Maßregelvollzugsklinik lässt sich durch die bedrückende Sicherheitszaunanlage nur erahnen. 


2022 radtour 3 Bei der Fahrt zur Basismitte wurde deutlich, wie sich die Natur die un-genutzten Gebäude 2022 radtour 2und das Ge-lände, mit Ausnahme der wirt-schaftlich genutzten Großhallen und der Shelter, zurückholt. Wehmut, Erinnerungen und Er-lebnisse kamen beim Anblick der vom nahenden Verfall ge-kennzeichnet Hallen und Ge-bäude auf. Unsere weitere Fahrt führte uns im Osten des Flugplatzes nach Ostenwalde zur Gaststätte “ Altmann “. Die Rast bei Kaffee, Kuchen oder Bier verschaffte eine freudig angenommene Rastpause die zeit- lich ausgedehnt genutzt wurde. Flexibel passte Tourleiter Christian die weitere Streckenführung der geplanten Ankunftszeit beim Landhotel Sasse an. Bei herrlichem Sommerwetter führte uns die weitereTour durch das schöne Münsterland ohne Zwischenfälle nach rund 40 km zurück zum Ausgangspunkt. Hier freuten sich alle, auch die bereits wartenden Nicht–Radler, auf ein leckeres Abendessen mit angekündigter Dessertüber- raschung und auf ein gemütliches Zusammensein. Bei interes-santen, unterhaltsamen Gesprächen wurde es dann,2022 radtour 4 trotz der für die Meisten von uns noch zu bewältigenden Rückfahrt nach Rheine, doch etwas später.

 

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“Haus der Geschichte“ 2022

Die diesjährige Tagesfahrt der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V. führte uns am
19. Mai nach Bonn zur Besichtigung des “Haus der Geschichte“.
Vor der in drei Gruppen per AudioGuide durchgeführten Führung wurde erst mal für das leibliche
Wohl gesorgt. Gestärkt erlebten wir eine gut zweistündige, hochinteressante Führung.
„Geschichte erleben“ lautet das Motto des “Haus der Geschichte“. Chronologisch wird die deutsche
Politik-, Wirtschafts-, Kultur- und Alltagsgeschichte seit 1945 bis in die Gegenwart auf 4.000 m² mit 7000 Exponaten abgebildet.


Historische Ereignisse, Entwicklungen und Strömungen wie die Teilung in Ost und West, der Kalte Krieg, der Wiederaufbau mit der nicht mehr für möglich 2022 haus der geschichte 3 2022 haus der geschichte 2gehaltenen Wiedervereinigung oder das Trauma “9.11.“ mit dem beginnenden Terrorismus werden in Ton und Bild in Szene gesetzt. Die Zeit der Entbehrungen, die “Trümmerfrau-en“, die Einführung der D–Mark, der erste Deutsche Bundestag mit dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer, die super-schöne Eisbar aus den 50er Jahren, die Hippie Zeit, der Beginn der Migration mit den ersten italienischen und türkischen Gastarbeitern, das Wirtschaftswunder um nur einige markante Ereignisse zu erwähnen.


Die Fülle der Informationen ist überwältigend und weckte bei vielen Erinnerungen an das selbst Erlebte.
Noch in diesem Jahr wird die Dauerausstellung, übrigens der Eintritt ist frei, neu gestaltet. Die Epoche der neueren Zeit soll mehr Beachtung und Raum erhalten.
Alle waren sich einig: Das hat gepasst!
Beeindruckt von dem Erlebten sprinteten wir zum vorgefahrenem Bus; ein sehr ausgeprägtes Unwetter verpasste uns glücklicherweise ganz knapp. 2022 haus der geschichte 1
Der Ausflug war eine angenehme und informative Abwechslung, da nimmt man auch mal eine jeweils vierstündige Hin- und Rückfahrt in Kauf.
Unser Dank gilt dem Organisator: Wolfgang Gräfer

 

 

 

 

 

 

 


Bosseln 2022

Bei unserer letzten Vorstandssitzung wurde einstimmig beschlossen, das Boßeln trotz Corona durchzuführen, auch bei geringer Beteiligung. Überraschenderweise meldeten sich …22…..Personen zum Boßeln und zusätzlich …13…..zum Essen an. So konnten zwei Gruppen mit vier Mannschaften gebildet werden.

Wir trafen uns am 12.02.2022 um 13:30 Uhr in Dreierwalde. Die Einteilung der Mannschaften hatte Wolfgang Gräfer schon vorab vorgenommen, und so konnten wir nach einer kurzen Begrüßung durch Hermann Schorling mit zwei gut gefüllten Bollerwagen bei herrlichem Wetter losziehen. Auch diesmal waren mehrere Kameraden vom Traditionsverband Logistik als Gäste dabei.

Das Boßeln verlief, wie immer, bestens, auch wenn nicht immer alle Teilnehmer mit ihren Würfen zufrieden waren. Leider konnte aus Coronagründen die obligatorische Kaffeepause diesmal nicht stattfinden, und wir deshalb leider auf die hochgerühmten Nußecken von Inge Krenz verzichten mussten.

Nach und nach trudelten dann die Mannschaften bei Sasse ein, um bei guten Gesprächen den Grünkohl mit Beilagen genießen zu können. Nachdem auch die nicht am Boßeln teilgenommenen Kameraden mit Anhang eingetroffen waren, wurden alle noch einmal von Hermann Schorling begrüßt, unter anderem auch unser Ehrenmitglied seine Durchlaucht Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt mit seinen Begleitdamen. Die Gastronomie fuhr dann reichlich Grünkohl auf, da alle mittlerweile sehr hungrig waren.

Nach dem Essen wurden die Sieger des Tages von Wolfgang Gräfer bekannt gegeben und mit einem kleinen Präsent geehrt. Alles in allem kann man sagen, dass alle Teilnehmer einen harmonischen Tag erlebt haben. Unser aller Dank gilt Wolfgang Gräfer, der wie immer, alles bestens organisiert hat einschließlich des guten Wetters.


 

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Spendenübergabe der Salvator-Eintrittsgelder

 

Spendenuebergabe

Quelle: Münsterländische Volkszeitung


Festliches Martinsgans-Essen

Es ist bereits gute Tradition, dass unsere Gemeinschaft im Herbst ein „Wildessen“ anbietet. So trafen wir uns am Abend des 02. November im der Gaststätte Hellhügel in gepflegter Atmosphäre.

In diesem Jahr sind wir vom Reh, Hirsch, Wildschwein und ähnlichem Wildbret-Speisen auf ein Martinsgans-Essen umgestiegen. Wir sollten es nicht bereuen, denn unser Vorsitzender, Hans-Hermann Schorling, hatte mit der Wirtin des Hellhügel ein vorzügliches Menü zusammengestellt. Es gab nach einem Aperitif und einer Waldpilzcremesuppe Köstlichkeiten von der Martinsgans mit diversen Beilagen. Als Nachspeise wurde ein Kürbiskernparfait mit Pflaumenkompott serviert. Wenn man ein Menü als „ausgezeichnet“ bezeichnen möchte, dann konnte man es in diesem Fall sowohl mit Blick aus die Qualität, als auch hinsichtlich der Quantität vollumfänglich tun.

Ein wenig enttäuscht waren die Organisatoren von der schwachen Beteiligung, lediglich 22 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Aber diese Teilnehmer waren gern gekommen und konnten den Abend in sehr angenehmer Atmosphäre genießen. Unter den Gästen konnten wir einmal mehr unser Ehrenmitglied SD Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt mit seiner Begleitung begrüßen. Es ist uns eine besondere Freude, dass er trotz seines hohen relativ Alters regelmäßig an den Veranstaltungen unserer Gemeinschaft teilnimmt.

Der Abend war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg, vielleicht ermutigt diese Tatsache und das beschriebenen excellente Essen ja das eine oder andere Mitglied unserer Gemeinschaft, bei künftigen Veranstaltungen eine Teilnahme zu überdenken.

Heiner Trübert

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