Scheckübergabe an „Haus Hannah“

Scheckbergabe 2

Am 29.03.2018 war es wieder mal soweit. Mitglieder des Vorstandes der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V. überreichten zum dritten Mal eine Spende in Höhe von 1.000,- € an das Hospiz „Haus Hannah“ in Emsdetten.

Die Spendensumme stammt aus dem Sozialfond, der vor einigen Jahren durch den Vorstand unserer Gemeinschaft eingerichtet wurde. Der Gedanke war, “Wenn es uns gut geht, oder wir es uns gut gehen lassen,“ sollen Andere daran teilhaben. Bei den Veranstaltungen der Traditionsgemeinschaft, wie z.b. Adventsfeier, Boßeln, Radtour, Herbstwanderung oder beim Jahrestreffen sammeln wir Spenden für den Sozialfond. Wenn eine ansprechende Summe zusammengekommen ist, entscheidet der Vorstand über den Empfänger der Spende. Unsere Entscheidung fiel nach ausführlicher Beratung wiederum auf das „Haus Hannah“

Unsere Mitglieder sind zum großen Teil Personen des fortgeschrittenen Lebensalters, die sich aufgrund dieser Tatsache und aus persönlichen Erfahrungen mit der Hospizbewegung auseinandersetzen und der Meinung sind, dass unsere Spende dort besonders gut ankommt.

Das „Haus Hannah“ ist Teil der Stiftung St.Josef und ist aufgrund der gesetzlichen Regelungen auf Spenden von ca. 250.000,- € jährlich angewiesen um den Betrieb des Hauses mit 10 „Gästebetten“ aufrecht zu erhalten. Die hohen Kosten ergeben sich zum Teil aus hohen Personalkosten. Es stehen rund um die Uhr drei ausgebildete Fachkräfte für die Betreuung der „Gäste“ zur Verfügung. (auch wenn das Haus nicht voll ausgelastet ist). Zum Vergleich mit anderen Einrichtungen wie Seniorenheimen oder dergleichen, betreuen eine Fachkraft und zwei Hilfskräfte 23-25 Bewohner der Einrichtung.

Scheckbergabe 3Sterben gehört zum Leben! Das ist Leitsatz der Hospizbewegung. Die Hospizbewegung ermöglicht unheilbar kranken Menschen ein würdiges Leben in der letzten Lebensphase und schließt dabei die Angehörigen ein, ihre Liebsten zu begleiten. Diese kurz genannten Gründe sind unserer Traditionsgemeinschaft Grund genug, die Einrichtung zu unterstützen und die Spenden aus unserem Sozialfond für den Unterhalt und Fortbestand der Einrichtung „Haus Hannah“ einzusetzen.

Wilfried Helmich

 


Salvatorabend der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader

 

Da war er wieder. Der Salvatorabend. Zum 37. Male wurde er auf Einladung der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader e.V. im Mühlenhof durchgeführt. Annährend 500 Ehemalige, Gäste aus Politik und Wirtschaft, Freunde und der Bundeswehr nahestehender Bürger füllten den Saal.

Der erste Vorsitzende Oberstleutnant a.D. Hans-Hermann Schorling eröffnete das Fest mit der Begrüßung der Gäste. Ein besonderer Gruß ging an die Ehrenmitglieder der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader, S.D. Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt und Hptm. a.D. Manfred Wagner, sowie die Bürgermeister von Rheine Herr Dr. Peter Lüttmann, der Stadt Hörstel Herr David Ostholthoff und seinen Vorgänger im Amt Herr Heinz Hüppe. Den Kreisdirektor Herr Dr. Martin Sommer und Brigadegeneral a.D. Wolfgang Meyer. Nicht zuletzt Oberst a.D. Alexander Burmeister, Vorsitzender des Traditionsverbandes Logistik Rheine e.V.

Er gab bekannt, dass der vorgesehene Schirmherr Landrat Dr. Klaus Effing auf Grund einer Erkrankung seinen Besuch leider absagen musste. Kurzentschlossen erklärte sein Stellvertreter Bernhard Hembrock

Der stellvertretende Landrat, Herr Bernhard Hembrock, überbrachte die Grüße von Dr. Effing.

In seiner Begrüßungsansprache ging er auf die 21. jährige Patenschaft des Kreises Steinfurt über das Jagdbombergeschwader 36 „Westfalen“ ein. Es freue ihn, dass diese Veranstaltung, die seit 1980 Tradition hat, auch zwölf Jahre nach der Außerdienststellung des Luftwaffengeschwaders ihre Bedeutung nicht verloren hat. Dass der Saal voll ist, zeigt ihm, dass die Gäste sich dem ehemaligen Geschwader nach wie vor verbunden fühlen. Immerhin war die Bundeswehr über Jahrzehnte anerkannter Teil der Gesellschaft im Kreis Steinfurt.

Mit der Schließung der verschiedenen Standorte in und um Rheine kämen Veranstaltungen wie diese eine ganz besondere Bedeutung zu.

Auch die Rolle der Reservistenkameradschaften, als Mittler zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, gewinnt an Bedeutung.

Sie seien das Rückgrat der Verbindungsstrukturen der zivilmilitärischen Zusammenarbeit auf Kreisebene.

Nun ging es daran den Fassanstich, auf den alle Gäste mit Spannung gewartet hatten, vorzunehmen.

Mit zwei gezielten Schlägen wurde diese bisweilen beschwerliche Aufgabe vom stellvertretenden Landrat souverän gehandhabt.

Zusammen mit dem Vorsitzenden und dem Festwirt Herrn Korte stieß er auf ein gutes Gelingen des Abends an. 

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte das Blasorchester Rodde für die stimmungsvolle Musik. Bei schmackhaften Haxen, Kraut und Brezen sowie entsprechendem Starkbier war ausreichend Zeit für gute Gespräche und so manch freudiges Wiedersehen.

Es war wiedermal ein gelungenes Fest und die Freude auf das nächste Jahr stand vielen ins Gesicht geschrieben.

Viele Gäste haben sich noch am Abend bei den Organisatoren für die Ausrichtung und für die gute Stimmung bedankt.

Manfred Hupp

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